Montag, 4. August 2014

Radelnde Krautgärtner

Gestern haben wir unseren Krautgarten Krautgarten sein lassen und uns der BR-Radltour 2014 auf ihrem Weg über den Mittleren Ring in München angeschlossen. Unter dem Motto "Ring frei für die Radlhauptstadt" war der Mittlere Ring zum ersten Mal seit seiner Eröffnung freiwillig gesperrt. Brudermühltunnel, Trappentreutunnel oder Donnersberger Brücke: dort wo sich sonst im Berufsverkehr kilometerweit die Autos stauen, war - zumindest am Anfang der Strecke - Radlerstau. 14 Kilometer lang sind wir bei strahlendem Sonnenschein an winkenden und Beifall klatschenden Fußgängern und sich in der Gegenrichtung stauenden Autos vorbeigefahren. Ein  tolles Gefühl. Für den Fall, dass wir jemals die Tour de France oder ähnliches mitradeln sollten haben wir jedenfalls schon mal huldvoll vom Radl winken geübt.

 



 
Radeln macht hungrig und da kam abends unser "Krautgarten-Brot" gerade recht.  Der Name des Brots ist entstanden weil wir uns ab und an im Krautgarten mit Rotwein und Salaten etc. vom Feld für Fachdiskussionen über unsere (nicht) wachsenden Pflanzen sowie Schädlinge oder Nützlinge zusammensetzen. Dieses Weißbrot ist schnell gemacht und passt immer.

Rezept:
500 g Mehl
1 Pckg Trockenhefe
1 EL Honig
370 ml lauwarmes Wasser
Salz (nach Wunsch)

Mehl, Hefe und Salz in einer großen Schüssel verrühren. Honig in Wasser auflösen und zugeben. Kurz rühren bis alle Zutaten verbunden sind. Nicht kneten! Abdecken und für ca. 2 Stunden gehen lassen. Mit gut bemehlten Händen drei kleine Laibe formen und bei 220°C für ca 25-30 Minuten in den Ofen.  

Dieses Brot kann auch gut mit Walnüssen, Rosmarin, Oliven o.ä. aufgepeppt werden. Guten Appetit!

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