Sonntag, 14. September 2014

Krautgärtner und Urlaub


So sah der Ernte-Marathon kurz vor der Abfahrt in den Urlaub aus.

Wegessen innerhalb von 1 1/2 Tagen war keine ernst zu nehmende Option.
Kartoffeln und Rote Rüben stellen - auch unter Zeitdruck - das geringste Problem dar. Säubern, trocknen und ab in den Keller.

Aber dann ging die wirkliche Arbeit los:
  • Bohnen putzen, blanchieren, einfrieren
  • Petersilie klein schneiden, abpacken, einfrieren
  • Zucchini klein schneiden, einfrieren (Aus Zeitgründen ohne blanchieren washoffentlich dem Geschmack nicht abträglich ist wenn sie bald in die Suppe wandert)
  • Fenchel putzen, schneiden, einfrieren

Da steht man dann am Abend vor der Abfahrt locker bis kurz vor Mitternacht in der Küche. Dafür habe ich jetzt einen netten Grundstock für die Wintervorräte. Da kommen später noch einmal Bohnen und Petersilie dazu und alle Kräuter, die sich in der Kühltruhe konservieren lassen. 

Salat und Tomaten haben eine riesige Salatschüssel Vitamine ergeben und die Mairübchen und Kohlrabi sind in den Reiseproviant gewandert.

Leider war die Krautgärtnerrückkunft auf das Feld nicht so erfreulich. Gut, mit dem Unkraut war zu rechnen, denn das gedeiht auch ganz ohne Düngen wirklich prächtig. Durch das beständige Regenwetter waren allerdings fast alle Tomatensorten von der Braunfäule befallen. Lediglich die kleinen Johannisbeertomaten waren noch verschont und erntereif. Von den prognostizierten 1.000 bis 2.000 Früchten je Pflanze sind wir allerdings noch meilenweit entfernt.
Die Nachbarszucchini (sinnigerweise direkt an die Grenze gepflanzt) hat das Basilikum jetzt endgültig überwuchert und platt gemacht und die komplette Feuerbohnenpflanze ist unter der Last ihres eigenen Gewichts zusammengebrochen und umgefallen.

Sollte es also jemals wieder kleine Regenpausen geben, kommt sicher keine Langeweile auf.


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