Montag, 1. August 2016

Juhu Ferien!

Also dummerweise nicht für mich sondern für den kleinen Krautgärtner. Aber trotzdem - entfällt immerhin die Sache mit dem Zweitabitur für die nächsten paar Wochen. Berufsbedingt komme ich zu gar nichts mehr, auch nicht mehr zum Bloggen. Aber es gibt uns noch!
"Im Hintergrund" wurde fleissig an- und aufgebaut und zumindest die Schrebergarten-Hardware entwickelt sich Schritt für Schritt. Pünktlich zum Ferienbeginn wurde das Baumhaus (fast) fertig. Es fehlen nur noch die blickdichten Fenster in Richtung der Nachbargärten damit sich keiner beobachtet fühlt. Weitere wichtige und abgeschlossene Baumaßnahme vor der ersten Nacht im Baumhaus war natürlich das stille Örtchen.

Jetzt fehlen nur noch ein ausgeklügeltes Wassertonnensystem, ein neues Dach (dicht!), eine längere Terrassenüberdachung und ein bißchen Innenaufhübschung.


In der Hoffnung auf sommerliche Ferienwochen ohne den beinahe täglichen Starkregen wurde auch noch der Pool unter dem Baumhaus aufgestellt. Die Ferien sind jetzt da. Das mit der Sonne von früh bis spät üben wir noch ein bißchen, gell Petrus!







Ich muss sagen, es sitzt sich sehr gemütlich auf dem Balkon des Baumhauses. Abstellflächen für Mückenkerzen und Getränke aller Art sind ausreichend vorhanden...






... und der Ausblick über die Bahngleise ist traumhaft für Eisenbahnfans.
In unserer ersten Nacht dort oben hat jedenfalls der Schrebernachwuchs seelig geschlummert während ich bei jedem Zug dachte, er führe mitten durchs Baumhaus. Fahrplantechnisch bin ich jetzt auch viel schlauer denn die S-Bahnen fahren bis auf eine kurze Unterbrechung die ganze Nacht durch. Hallo! Wir mussten früher mehr als 10 km heimlaufen, wenn es mal später als 1 Uhr wurde...

Außer dem Erkenntnisgewinn über den innerstädtischen Nahverkehr haben wir auch noch  schneckentechnische Erkenntnisse gewonnen. Nach Einbruch der Dunkelheit, also ziemlich danach, schleimen sich gefühlte Millionen Schnecken durch den Garten. Ich habe ja schon öfters mal am frühen Abend die verhassten Viecher weggesammelt. Da krochen sie aus ihren Verstecken und die Ausbeute war durchaus üppig. Aber sowas wie in tiefer Nacht habe ich noch nie gesehen. Man konnte quasi keinen Schritt laufen ohne auf einen Schleimer zu treffen. Der Schneckeneimer war anschliessend komplett voll - igitt!!! Jetzt weiß ich auch, welche Hochleistung unser elektrischer Schneckenzaun bisher gebracht hat. Denn in den abgesicherten Beeten konnte ich dieses Jahr einen Salat nach dem anderen ernten. Irgendwann kam schon die Frage : Mama, kann man an Salatvergiftung sterben?

Ich schätze, ich werde demnächst öfter einen abendlichen Drink mit Aussicht geniessen und dann auf die Pirsch gehen.

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