Äh, ja - wo sind sie denn nun?
Da war doch die Sache mit den Saatbändern, die auch wirklich super funktioniert hat. Zumindest im Schrebergarten. Im Krautgarten hat die Saat bekanntlich zur Versorgung der heimischen Fauna beigetragen.
Der kleine Krautgärtner und ich hatten Saatbänder für Karotten, Radieschen, Rote Bete und Kalifornischen Mohn gebastelt und eingebuddelt. Für diese übersichtliche Auswahl brauchen wir im Hochbeet natürlich keine Pflanzschildchen - wir doch nicht! Sieht man doch dann was schön in Reih und Glied aufgeht.
Grundsätzlich stimmt das schon. Dank der Saatbänder schlängeln sich die aufkeimenden Pflanzen nicht in wilden Schlangenlinien durchs Beet sondern es entstehen ordentliche, gerade Linien. Die Radieschen als Markierungssaat sind geradezu genial und können abgeerntet werden wenn das erste Karottengrün aus der Erde spitzt. Eine Karottenreihe hatten wir, bei der sich das Grün ganz prächtig entwickelt hat. Das Möhrenkraut wurde immer üppiger und der kleine Krautgärtner war schon in freudiger Erwartung mehrerer Monsterkarotten. Etwas irritiert hat uns nach einiger Zeit doch, dass so gar keine Möhrenansätze am Boden zu sehen war. Außerdem waren die anderen Karottenreihen alle noch lange nicht so gewachsen. Als wir dann gestern zum Gießen in den Garten sind, bot sich uns dieses Bild:
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Mittwoch, 8. Juli 2015
Sonntag, 5. April 2015
Frohe Ostern
Der kleine Krautgärtner möchte Ostereier anmalen. Wie
bitte? Ist das nicht uncool? Gibt’s da noch keine App fürs Wischelding? Gut,
dass ich für Ostern genügend Eier bevorratet habe und los geht’s mit der Auspusterei.
Etliche Eier später fühle ich mich wie einer von Raffaels pausbäckigen Engeln
und mache mich an die Verarbeitung des Eierinhalts während Junior pinselt.
Schneller Karottenkuchen
Zutaten
4 Eier
0,24l Speiseöl
350 g Zucker
1 Pfund Karotten
170 g Walnüsse (oder andere
Nüsse)
240 g Mehl
200 g Kokosraspeln
1 EL Backpulver
1 TL Back-Soda
1 TL Salz
1 TL Zimt
½ TL gemahlene Nelken
½ TL Ingwer (frisch geraspelt
oder gemahlen)
Ich habe meine Guglhupfform leicht eingefettet. Alternativ gehen auch zwei
kleinere Kuchenformen oder eine Kastenform. Backofen auf 200°C
vorheizen.
Eier, Öl und Zucker ca. 1 Min in der Küchenmaschine aufschlagen.
Karotten und Nüsse durch den Einfüllstutzen zugeben. Wenn die Karotten
zerkleinert sind, Deckel abheben und Mehl, Kokosraspeln, Backpulver, Back-Soda,
Salz und Gewürze zugeben. Kurz unterheben.
Teig in vorbereitete Form füllen. Ofentemperatur auf 190°C reduzieren. Abhängig
vom Ofen und der gewählten Kuchenform 35-50 Minuten backen. Stäbchenprobe
machen.
Nach dem Abkühlen kann der Kuchen noch mit einer Glasur verziert werden.
Aus den
restlichen Eiern gabs dann noch Spaghetti Carbonara. Die hat der kleine
Krautgärtner gegessen. Auf den Kuchen hat er in Anbetracht des enthaltenen Gemüses
verzichtet.
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