Da wollte ich nur eine Regenpause ausnutzen und mal im Schrebergarten nach dem Rechten sehen. So gar nicht eingeplant war, dass ich völlig durchweicht wieder nach Hause kam. Man glaubt gar nicht wie nass man die paar Meter auf dem Radl werden kann - igitt!
Aber immerhin konnte ich feststellen, dass den Pflanzen der Regen wesentlich besser gefällt als mir. Die Mangoldpflänzchen und alle verschiedenen Kohlsorten, die ich in der letzten Zeit ausgewildert habe, haben richtig glücklich ausgeschaut.
Gar nicht glücklich haben meine Cucamelons (mexikanischen Minigurken) gewirkt. Um genau zu sein, sie haben gar nicht mehr gewirkt. Irgendwie paasen Cucamelons und ich nicht zusammen. Ich habe jetzt noch 6 Samen gefunden, die ich direkt aussäen werde. Wenn die auch wieder nichts werden, wars das. Da können mir noch so viele Leute erzählen wie pflegeleicht die Dinger alles zuwuchern...
Aber es gibt auch noch gute Neuigkeiten:
Im Insektenhotel haben sich bereits ein paar Mieter einquartiert.
Der Schlangenkompost ist wieder (oder immer noch) bewohnt. Besseres Foto kann ich hoffentlich mal in Ruhe ohne gegossen zu werden schiessen. Neben der Blindschleiche wohnt auch noch ein fetter, grün schillernder Käfer (Rosenkäfer?) darin.
Die Salatversorgung scheint fürs erste sichergestellt zu sein. Das ist mein geliebter Freckles (Forellenschluss). Die ersten drei sind letzte Woche schon in der Salatschüssel gelandet damit sich der Rest besser ausbreiten kann. Ganz lustig finde ich immer die sehr gesprenkelten Exemplare.
Und an der Zierblumenfront tut sich auch etwas. Die Allium sind im Laufe der letzten Tage nacheinander aufgegangen und machen sich wirklich gut zwischen den Lavendel- und Rosmarinbüschen.



Mit ein paar frischen Thymian- und Oreganozweigen habe ich mich dann auf den feuchten Heimweg gemacht.
Wenns nach mir ginge, sind die Pflanzen jetzt fürs Erste glücklich genug und ich könnte mal wieder Sonne vertragen. Aber ich befürchte, dass zumindest wir im Süden noch eine Weile auf Sonne warten müssen.
