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Montag, 10. August 2015

Wenn die Finger nach Minze riechen ...

... dann war ich ziemlich sicher beim Unkraut jäten auf dem Feld. Handschuh-Fan bin ich überhaupt nicht und nur wenn viel stacheliges Unkraut zu entfernen ist ziehe ich welche an.

Überall am Feld spriessen kleine Minzetriebe raus und die Hände duften umwerfend nach Minze wenn man diese Triebe rausrupft. Weniger umwerfend ist allerdings die Optik der Hände anschließend. Das Dilemma wie der Dreck ohne Minz-Geruchs-Verluste wegzukriegen ist, konnte ich leider noch nicht ganz lösen.



Freitag, 20. März 2015

Die kalte SoFi

Gemüse und Blumen bringt man doch eher mit der kalten Sophie in Verbindung. Aber der Titel ist kein Schreibfehler.

Angesteckt vom allgemeinen SoFi-Hype sind wir dann doch schon gestern abend auf die Suche nach den Brillen von 1999 gegangen. Vor allem hieß es gestern auch plötzlich, dass der kleine Krautgärtner in der Schule nur mit SoFi-Brille raus darf zum Schauen. Davor war die Info, dass SoFi schulisch nicht stattfindet. Wir haben schließlich 10 verschiedene 3D-Brillen entdeckt. Von den 1999er-Brillen jedoch keine Spur (die finden sich bestimmt am Wochenende). Besonders blöd, weil in ganz München und Umgebung keine Schutzbrillen mehr zu bekommen waren.

Ein Bekannter hatte Mitleid mit dem armen Kind und uns eine seiner alten Brillen abgetreten. Puh, der wichtigste Mensch in der Familie war versorgt. Der Freitag und wahrscheinlich das ganze Wochenende wären im A.... gewesen wenn er als Einziger in der Schule keine gehabt hätte.

Dienstag, 17. März 2015

Krautgartenexperiment #2 2015 - Saatbänder

Beim Studieren der ganzen Kataloge für die Samenbestellungen bin ich immer wieder über Saatbänder gestolpert. Klingt eigentlich ziemlich praktisch. Ist aber auch ziemlich teuer.

Also erst einmal die Pros und Contras Saatband überlegt. Contra gibt es nur eines, den Preis. Pros habe ich aus dem Stand einen ganzen Haufen gefunden:
  • meine offenbar mangelnden feinmotorischen Fähigkeiten zum gleichmässigen Aussäen der fieselig kleinen Samen  von z.B. Karotten in einer nicht sinuskurvigen Reihe
  • die Pflanzen befinden sich gleich im richtigen Abstand  und müssen nicht (mühselig) ausgedünnt werden
  • die fiese Hex, die mir doch zu gerne in den Rücken schiesst, wenn ich mich lange bückend (beim Aussäen wie beim Ausdünnen) übers Feld bewege
  • die Vögel kommen hoffentlich nicht so einfach an die Samen zum Rauspicken
Anleitungen zum Saatband basteln gibt es im Netz zuhauf und damit hätte es an den langen, einsamen Winterabenden, an denen für Krautgärtner nichts zu tun ist, losgehen können. Auf Abende, an denen nichts zu tun ist, sprich an denen ich nicht auf mein Zweit-Abitur hinarbeite, mich um den verlotterten Haushalt oder andere unerfreuliche Dinge kümmere, warte ich immer noch. Aber wenn die ganzen Zutaten für die Saatbänder komplett sind, geht die Bastlerei so flott, dass man das zu jeder Tages- und Nachtzeit mal kurz zwischendurch erledigen kann.

Donnerstag, 5. März 2015

Krautgartenexperiment #1 2015 - Schilder

Im Netz stolpere ich immer mal wieder über ganz witzige (Garten)schilder. Im heimischen Garten wären solche Schilder eher nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich und das wäre schade. Also dachte ich mir, ich könnte in losem Wechsel einige dieser Schilder im Laufe des Jahres auf meiner Parzelle platzieren. Quasi als Outdoor-Galerie.

Für diese Kunstgalerie wollte ich nicht unbedingt ein Vermögen in Holz, Farben und anderes Material investieren. Also musste ein kostengünstiges Verfahren her. Über einen befreundeten Schreiner wurden mir alte Palettenreste in Aussicht gestellt, die ich gelegentlich nur zusammensägen und abholen müsste. Bevor ich aber stundenlange, schweisstreibende Sägerei auf mich nehme um dann im Zweifel zu sehen, dass das alles nicht ganz so hinhaut wie ich mir das vorstelle (kommt leider öfter manchmal vor, dass die Elemente meinem Willen nicht gehorchen) habe ich einen Feldversuch mit vorhandenen Mitteln gestartet.

Ein weiteres Problem ist auch, dass die Schilder natürlich schon schön ausschauen sollen. Jegliche Freihandbeschriftungen bzw. -bemalungen der Bretter mit Lötkolben oder ähnliche dämliche Ideen fallen damit von vornherein flach. Umständliches Basten von Buchstaben-Schablonen mit Schleifen des Holzbrettes, vormalen, Buchstaben aufbringen und nachlackieren sprengt den vorhandenen Zeitrahmen. Außerdem sollen die Schildchen ja draußen aufgestellt werden und müssen den Widrigkeiten des bayerischen Wetters trotzen.