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Mittwoch, 28. September 2016

Saisonüberraschungen

Eigentlich wollte ich zügig mit Neuem aus dem Osten weitermachen. Der Geist war willig, aber der Computer war schwach. Sobald ich wieder an die Fotos komme, gehts weiter. Dafür gibt es jetzt einen Kurzbericht über meine Garten-Überraschungen der diesjährigen Saison.

Letztes Wochenende war Urlaubs-Chaos-Beseitigen im Garten angesagt. Mich hat nicht direkt der Schlag getroffen als ich nach mehr als 4 Wochen wieder in den Schrebergarten kam (sonst könnte ich das hier gar nicht schreiben). Es war aber kurz davor. Die drei Wochen Sommer, die wir dieses Jahr hatten, sind genau in unsere Urlaubszeit gefallen und alle Pflanzen haben einen satten Wachstumsschub hingelegt. Also habe ich mich erst einmal um das Rasenwachstum gekümmert und dann geerntet.

Montag, 15. August 2016

Ich erkenne einen Zierkürbis wenn ich einen sehe!

Leute gibt's! An unserem Schrebergarten kommt sehr selten jemand vorbei da es kein öffentlicher Weg ist und die anderen Schreber in der Reihe meist andere Zugänge nutzen. Vor kurzem kam eine Mitschreberin zum Kennenlernen und wir führten ein nettes Gespräch über den Zaun bis sich eine weitere ältere Dame dazugesellte.

Ich war gerade dabei meine Türkenturban-Kürbisse (auch Bischofsmütze genannt) herzuzeigen, die sich trotz Schneckenattacken ganz gut entwickeln, als sie fragte ob man die essen könne. "Ja, bis auf die Schale schon", sagte ich, denn alle Kürbisse, die ich ausgesät habe, sind zum Verzehr gedacht. Der kleine Krautgärtner liebt Kürbissuppe und wenn ich schon mal auf einfache Art Gemüse an den Mann in das Kind kriege, nutze ich das aus. Die eher schnippische Antwort "Den kann man nicht essen. Ich erkenne einen Zierkürbis wenn ich einen sehe." kam postwendend. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich noch bemüßigt, mich zu rechtfertigen. Der Erfolg war mehr als bescheiden.